• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Aktiv, abwechslungsreich, ansteckend: das Sport-FSJ in Alsfeld

Ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport ist für viele junge Menschen eine gute Wahl für die direkte Zeit nach der Schule. Wie das FSJ im Allgemeinen ermöglicht diese Variante einen vertieften Einblick in mögliche Arbeitsfelder, darüber hinaus ist ein Sport-FSJ eine sehr aktive Zeit, die viel Abwechslung bringt. Diese Erfahrung haben bisher auch alle FSJler gemacht, die in einer Kooperation von Alsfelder Sportclub und Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld engagiert waren. Aktuell ist Franziska Eckl für die beiden Einrichtungen tätig und berichtet begeistert von ihrem FSJ. „Durch die Kombination von Schule und Verein lerne ich viele Arbeitsfelder kennen – es wird wirklich niemals langweilig.“

Beim ASC konnte Franziska in den ersten Monaten ihres FSJ ihren Übungsleiterschein machen, sodass sie jetzt nicht nur Gruppen mitbetreut, sondern auch alleine für einzelne Übungsstunden zuständig ist. „Das ist der wirklich sportliche Teil meiner Arbeit“, führt die 19-Jährige aus. Ein Teil, der ihr – gerade zusammen mit Kindern und Jugendlichen – großen Spaß macht. In der Albert-Schweitzer-Schule wird Franziska an vielen Stellen eingesetzt: Zunächst betreut sie in den „Bewegten Pausen“ des Gymnasiums am Mittelstufenstandort in der Schillerstraße die Ausgabe der Spielgeräte, ist hier Ansprechpartnerin für die Kinder, leitet an, spielt mit und beaufsichtigt auch, was rund um ihre Spielestation passiert. Daneben ist die FSJlerin in das Mittagspaket der Schule eingebunden. Dazu gehört nämlich, dass nach dem gemeinsamen Mittagessen eine halbe Stunde gemeinsam gespielt wird. „Bewegung und Spaß nach der Schule sind wichtig“, so die Erfahrung von Franziska, „gerade wenn danach schon gleich wieder die Hausaufgaben gemacht werden sollen.“ Und deshalb überlegt sich die engagierte junge Frau gerne gutgelaunte Spiele für diese halbe Stunde, an denen sowohl sportliche als auch weniger sportliche Kids ihre Freude haben. Angesiedelt ist Franziska Tätigkeit an der Schule im Fachbereich Sport, wie Sportlehrerin Michaela Marin ausführt. „Franziska unterstützt uns auch bei der Durchführung von Wettbewerben wie den Bundesjugendspielen und sie begleitet andere sportliche Aktionen wie Wanderungen, Radtouren und andere schulische Aktivitäten.“

Von Langeweile im FSJ kann man da also wirklich nicht sprechen – zumal die Interessen der FSJler auch sonst berücksichtigt werden: Neben alldem kümmert sich Franziska nämlich auch noch um einen Teil der Öffentlichkeitsarbeit des ASC. „Ich kann hier wirklich viel ausprobieren und jede Menge Erfahrungen sammeln“, freut sie sich. Ob das auch Einfluss auf ihre spätere Berufswahl haben wird? „Ich denke schon. Ich habe gemerkt, dass mir gerade die Arbeit an der Schule mit den Kindern viel Freude macht. Lehrerin zu werden ist nach diesem FSJ sicher eine Option.“

Franziska Eckl würde ein Freiwilliges Soziales Jahr grundsätzlich empfehlen – es erweitert den Horizont, hilft bei der Entscheidungsfindung nach der Schule und macht Spaß. Für ein Sport-FSJ sollten natürlich entsprechende Interessen vorhanden sein. Und: „Wenn man das FSJ hier beim ASC und der ASS machen will, sollte man aus Alsfeld kommen oder sehr mobil sein, denn man hat aufgrund der verschiedenen Einsatzgebiete keine zusammenhängende Arbeitszeit.“

Franziskas FSJ dauert nun noch bis Ende August. Zum 1. September möchten ASC und ASS diese Stelle gerne wieder besetzen. „Wer Interesse hat, kann sich gerne direkt bei mir melden“, ermuntert Franziska ihre möglichen Nachfolger. Die offizielle Bewerbung muss man dann bei der Deutschen Sportjungend einreichen. Ein Erfahrungsaustausch mit Franziska und vielleicht auch ein kleiner Besuch vor Ort wären für interessierte junge Leute sicherlich hilfreich. Wer Kontakt mit Franziska aufnehmen will, tut dies am besten unter Franziska-Eckl@t-online.de. Aber Vorsicht: Ihre Begeisterung könnte durchaus anstecken!