• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Horror and Crime auf der Skipiste

Mit zwei Skikursen pro Jahr ermöglicht es die Albert-Schweitzer-Schule ihren Schülerinnen und Schülern, den Sport im Schnee kennenzulernen und zu vertiefen. Bereits in der siebten Klasse haben die Jungs und Mädchen erstmals die Gelegenheit, an den beliebten Skifreizeiten teilzunehmen. Ihre Anlaufstelle ist regelmäßig das Heuberghaus im Kleinwalsertal. In einer Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Schule und dem Alsfelder Skiclub verbrachten in diesem Jahr 50 Schülerinnen und Schüler – 27 von der ASS und 23 von GSS – sieben Tage im Schnee – mit jeder Menge Skifahren und anderen Aktivitäten.

Ziel dieser ersten Woche ist es, dass am Ende alle Jugendlichen die blauen und roten Abfahrten schaffen, erläutert Falk Miron, Sportlehrer an der Albert-Schweitzer-Schule. Gemeinsam mit ihm war Andreas Scheuermann mit auf der Piste, von der Geschwister-Scholl-Schule waren es Kevin Dippell und Hans-Jürgen Fey. Der Skiclub unterstützte die Aktion mit Martin Ehrenklau und Peter Heus. Als zusätzliche Kraft war Lara Stock mitgekommen. Sie hatte die Hauswirtschaftsplanung in dem Selbstversorgerhaus übernommen und sorgte gemeinsam mit den jeweils diensthabenden Schülerinnen und Schülern dafür, dass morgens und abends für alle der Tisch gedeckt war und die Küche hinterher wieder ordentlich aussah. Nur einer von vielen Aspekten dieser Fahrt, ging es doch die ganzen Tage auch um gegenseitige Verantwortung und Teamgeist. Letzterer wurde im Rahmen der Gruppenwettstreits trainiert: Ganz unterschiedliche Herausforderungen und Spiele – sei es abends am großen Tisch bei einem Brettspiel oder auf der Piste bei einer Skirallye mit so schönen Stationen wie Eierlaufen und Kleidungtauschen – sorgten dafür, dass viele Talente innerhalb der bunt gemischten Gruppen zum Tragen kamen. „Ziel dieses Angebots ist es natürlich zum einen, den Skisport bekannter zu machen und zu fördern“, führte Miron aus, „allerdings ist für uns auch wichtig, dass diese Skiwoche für alle Schülerinnen und Schüler erschwinglich ist.“ Wer Glück hat, kann im Laufe seiner Schulzeit an der Albert-Schweitzer-Schule noch mehrmals an einer solchen Skifreizeit teilnehmen. Ein weiteres Angebot findet nämlich in der Oberstufe statt.

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Die Schülerinnen und Schüler der E-Phase auf dem Weg zur Piste!

53 Schülerinnen und Schüler der E- und Q-Phase reisten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Doris Roth und Michaela Marin nach Holzgau in Tirol. Von dort aus ging es täglich mit dem Skibus in das Skigebiet Warth/Schröcken, wo sich die unterschiedlich weit fortgeschrittenen Wintersportler aus Alsfeld im Schnee verausgaben konnten. Zwölf Skianfänger konnten am Ende der Woche bereits schwarze Pisten befahren, sechs Snowboardanfänger wurden pisten- und sogar schanzensicher, und die Könner der Gruppe durften nach Absprache mit dem Skileitungsteam und nach Einführung durch einen Skilehrer vor Ort in kleinen Gruppen alleine die Abfahrten erobern. Natürlich gab es auch ein buntes Abendprogramm, wie Doris Roth ausführte: Ein Bunter Abend machte genauso viel Spaß wie das Nachrodeln, bei dem ein Traktor die müden Sportler nach oben zog, bevor sie in rasanter Fahrt wieder ins Tal hinabfuhren. Highlights waren auch die zweistündige Schneeschuhwanderung über Europas zweitlängste Hängebrücke und das „Horror an Crime“ – Abschieds-Fotoshooting.

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Ist das Blut oder Show? Die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule beim „Horror and Crime“-Fotoshooting.