• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Linus Ebert siegreich mit „Die Wolke“

. …und sie lesen doch! Diesen Eindruck jedenfalls bekam man, als man vor wenigen Tagen in der Albert-Schweitzer-Schule den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs verfolgte, denn die ca. 140 Jungs und Mädchen hingen an den Lippen ihrer Mitschüler, die – vorher bereits als Sieger in den einzelnen Klassen der Jahrgangsstufe gekürt – ihnen aus ihren Lieblingsbüchern vorlasen, darunter so schöne alte Klassiker wie „Die Wolke“ von Gudrun Pausewang und „Am Samstag kam das Sams zurück“ von Paul Maar genauso wie moderne Jugendliteratur wie „In der Faulheit liegt die Kraft“ von Jakob Leonhardt oder „Hier kommt Lola“ von Isabel Abedi. Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels lockt jährlich über 600.000 Kinder an 7.200 Schulen an die Bücherregale – eine durchaus respektable Zahl, über die sich Schulen und Buchhandlungen gleichermaßen freuen. Und mit ihnen natürlich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6, an die sich der Wettbewerb richtet.

Eine Jury, bestehend aus vier Oberstufenschülern und der Lehrerin Antje Margolf, hatte nach den beiden Vorleserunden ihr Urteil zu fällen – gar nicht so leicht, wie sie hinterher zugaben. Die Vorleser müssen nämlich zunächst aus einem selbst ausgewählten Text lesen und danach alle aus einem Fremdtext, den die Jury ihnen vorlegt. Mal gelang der erste Teil besser, mal der zweite. Mit großer Spannung erwarteten demnach auch die einzelnen Klassen und ihre Sieger die Beratung der Jury. Roland Stoll, Fachlehrer und Organisator des Wettbewerbs, betonte jedoch, dass neben der Hoffnung auf den Sieg – in Form eines Büchergutscheins – in erster Linie der Spaß an der Literatur im Vordergrund stehe und die Erfahrung, sich mit seiner Präsentationen einem größeren Publikum zu stellen.

Dennoch: Gewonnen hätten sie sicherlich alle gern! Von der 6a bis zur 6e waren Linus Ebert, Greta Elsing, Davis Well, Luke Bamberger und Rosalie Marker angetreten, auffällig dabei: der hohe Jungsanteil. Die drei machten schließlich die ersten Plätze unter sich aus, gab die Jury nach eingehenden Beratungen bekannt: In einer unglaublich knappen Entscheidung machte schließlich Linus Ebert das Rennen. Er wird im Februar im Regionalentscheid für die Albert-Schweitzer-Schule antreten. Und da ist ihm dann nicht nur die Unterstützung seiner eigenen Klasse, sondern die der ganzen Schule sicher.