• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Nachweis von Sprachqualifikation und Engagement zugleich

Französisch als zweite Fremdsprache spielt eine große Rolle an der Albert-Schweitzer-Schule. Längst ist sie etabliert und bietet Schülerinnen und Schülern nach dem Abitur viele Möglichkeiten. Gerade junge Menschen, die vorhaben, mehr aus ihren erworbenen Sprachkenntnissen zu machen, tun gut daran, diese nicht nur mit ihrer Zeugnisnote zu dokumentieren, sondern sie im Rahmen einer international anerkannten Sprachprüfung nachzuweisen – der DELF-Prüfung (Diplôme d’Études en Langue Française). Die Albert-Schweitzer-Schule bietet ihren Schülerinnen und Schülern jedes Jahr die Möglichkeit, an diesen Prüfungen teilzunehmen. Im vergangenen Schuljahr haben 17 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 17 Jahren ihre Leistungen erfolgreich nachgewiesen und erhielten nun im Beisein der Fachlehrer Christian Bolduan, Marion Karl und Ilona Rößner ihre Zertifikate.

„Euer Einsatz hat sich gelohnt“ – mit diesen Worten gratulierte der stellvertretende Schulleiter Bolduan den jungen Leuten in der Kreis-Jugendbücherei im Standort Krebsbach. „Mit dieser Zusatzqualifikation habt ihr gezeigt, dass ihr leistungsbereit seid und nicht bei jeder kleinen Schwierigkeit aufgebt.“ Mit einer Bestehensquote von 90% könne sich die Albert-Schweitzer-Schule durchaus sehen lassen.

Die DELF-Prüfungen sind ein europaweit anerkanntes Zertifikat, das Leistungen vergleichbar macht und sowohl bei Arbeitgebern als auch an Universitäten gleichermaßen gut angesehen ist. Nicht zuletzt ist es Nachweis von Soft Skills, von zusätzlichem Engagement.

Die Schülerinnen und Schüler sehen das ähnlich: Sie möchten von dem DELF-Zertifikat profitieren, wenn sie beispielsweise in Frankreich studieren möchten. Außerdem mache sich die Prüfung gut in den Bewerbungsunterlagen, wissen sie. Und Spaß gemacht hätten die gemeinsame Herausforderung und das gemeinsame Lernen auch. Dazu haben nicht zuletzt die zusätzlichen Lerneinheiten beigetragen, die Marion Karl an einigen Nachmittagen angeboten hat.

Mit Bestehen des B1-Niveaus haben die ehrgeizigen Schülerinnen und Schüler das selbstständige Beherrschen der französischen Sprache auf hohem Niveau nachgewiesen. Geprüft wurde dieses durch Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion. Derart gewappnet, können sie nun vielleicht den B2-Prüfungen im kommenden Jahr entgegensehen oder sich auf ihren Auslandsaufenthalt in Form eines Praktikums, Ferienjobs oder späteren Studiums freuen.