• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Skifahren und Co. hoch im Kurs!

Die Themenwoche an der Albert-Schweitzer-Schule bietet viele Möglichkeiten. Nicht nur Praktika oder Exkursionen rund um den Kirchturm und in die weitere Region stehen in diesen besonderen Tagen auf dem Programm, nein, besonders großer Beliebtheit erfreut sich auch das Skifahren. Und zwar in den Bergen! Jedes Jahr haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine Woche lang Outdoor-Vergnügen pur zu erleben und nicht nur das!

Für die 56 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ging es nach Holzgau. Sie übernachteten in einem Gasthof und konnten sich vor Ort ihre Ski oder Snowboards ausleihen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Doris Roth und Michaela Marin sowie einem weiteren Betreuer erkundete die Gruppe das Skigebiet, und erhielt – eingeteilt in Teilnehmer mit keinen, guten oder sehr guten Vorkenntnissen – Unterricht und praktische Tipps. An den meisten Tagen herrschten beste Wetterverhältnisse im Lechtal – Grund genug, ausgiebig die Pisten hoch- und runterzuwedeln und auch mal die zwei kilometerlange Rodelbahn auszuprobieren: nachdem ein Traktor die Schlitten zum Start hinaufgezogen hatte, ging es rasant abwärts in Richtung Tal – und obwohl es den einen oder anderen unfreiwillig aus der Bahn geworfen hat, hatten alle Rodler viel Spaß! Auch eine Schneeschuhwanderung am Abend stand auf dem Programm der Alsfelder Wintersportler – ein recht ungewöhnliches Abenteuer, besonders da der Weg durch ungespurtes Gelände zur zweithöchsten Hängebrücke Europas führte. In kleineren Gehpausen informierte der Bergführer über Natur, Geschichte und Besonderheiten des Lechtals. Der Abstieg erfolgte über teils steile und glatte Hänge, die die Schülerinnen und Schüler mit jeder Menge Spaß mal laufend, mal rutschend bewältigten. Anstrengend, aber schön – so das Fazit der Mondschein-Schneeschuhwanderer, die zumindest an diesem Abend für eine ruhige Nacht bei den Lehrkräften sorgten. Am letzten Tag ihrer Reise vergnügten sie sich mit einer Skiolympiade: das Lehrerteam hatte sich sehr kreative Herausforderungen ausgedacht, die für viel Spaß sorgten – genauso wie der Discoabend zum Abschluss.

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Ski- und Snowboardspaß ohne Ende: die Schülerinnen und Schüler der E- und Q-Phase der Albert-Schweitzer-Schule.

Über den Berg, im Kleinwalsertal, hatten sich gleichzeitig 52 Siebtklässler der Albert-Schweitzer-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule eingefunden. Sie logierten gemeinsam im Heuberghaus, wo sie sich auf 1400 Meter Höhe selbst versorgten – nicht die einzige Herausforderung für die Jugendlichen und ihre Betreuer. Falk Miron, der die ASS-Gruppe gemeinsam mit Andreas Scheuermann und Christoph Mogel begleitete, freue sich über mehr als einen Meter Neuschnee, der pünktlich mit der Anreise der Alsfelder eingesetzt hatte. Die Gruppe der Geschwister-Scholl-Schule begleiteten Kevin Dippell und Hans-Jürgen Fey. Außerdem erhielten die Schülerinnen und Schüler Unterstützung von Martin Ehrenklau und Peter Heus vom Alsfelder Skiclub sowie von Ursula Jerabeck und Konrad Hillebrand.

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Jede Menge Spaß im Schnee: die Siebtklässler der Albert-Schweitzer-Schule und Geschwister-Scholl-Schule im Kleinwalstertal.

Eingeteilt in verschiedene Könnergruppen, nahmen die Jugendlichen an insgesamt sechs Skikursen teil, um je nach Fähigkeit das Skifahren zu erlernen oder ihre Fertigkeiten zu vertiefen. Mit einem festen Abendprogramm zusätzlich zum täglichen Skifahren und dem Selbstversorgen waren die Alsfelder Skifahrer eine Woche lang ziemlich ausgelastet und erlebten neben der ganz besonderen Gemeinschaft auch eine für sie in der Regel sehr ungewohnte Naturerfahrung: „Jeden Tag so viele Stunden draußen zu sein und sich bei diesen Temperaturen ständig zu bewegen, sind die meisten Schülerinnen und Schüler heute nicht mehr gewohnt“, so Michaela Marin. Sportlehrer Falk Miron betont: „So eine Woche in den Bergen, dazu noch mit einer Sportart, die man vielleicht noch nicht beherrschte, und das Leben im Selbstversorgerhaus gibt den Kindern mehr als nur eine sportliche Erfahrung: sie schafft auch Mut und Selbstvertrauen und stärkt die Teamfähigkeit.“