• Verfasser: Traudi
  • Thema: Allgemein
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Zusammenleben im Sinne des Namensgebers

Die Aufregung war spürbar am Montagmorgen – dem ersten Schultag nach den Ferien und für 129 Schülerinnen und Schüler der erste Schultag am Gymnasium! Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Christ-König-Kirche hatten sich die frischgebackenen Gymnasiasten mit ihren Familien zu einer kleinen Feierstunde in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule in der Krebsbach eingefunden, wo sie von dem Chorprojekt der ehemaligen fünften Klassen musikalisch begrüßt wurden. Vor einem Jahr hatten jungen Sängerinnen und Sänger selbst noch erwartungsvoll auf den Stufen der Bühne in der Aula gesessen – nun haben sie sich längst an der Albert-Schweitzer-Schule eingewöhnt und waren angetreten, die Aufregung ihrer neuen Mitschüler zu zerstreuen, was ihnen mit den lustigen und gutgelaunt vorgetragenen Musikstücken auch durchaus gelang.

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Auf eine „anstrengend-schöne“ Zeit stimmte Schulleiterin Elisabeth Hillebrand die neuen Schülerinnen und Schüler ein.

„Ein besonderer Tag für alle“ sei der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium, führte Schulleiterin Elisabeth Hillebrand in ihrer Ansprache aus und betonte. „Wer zu uns kommt, möchte das Abitur erwerben – den höchsten Bildungsabschluss in Deutschland. Eine anstrengend-schöne Zeit liegt vor euch!“ Hillebrand berichtete von ihrer jüngsten Begegnung mit ehemaligen Abiturienten an der Schule: der Abitur-Jahrgang 1955 hatte vor wenigen Tagen dem Gymnasium einen Besuch abgestattet und als nachhaltige Erfahrung „die Ehrfurcht vor dem Leben“ genannt. Damit war die Schulleiterin beim Namensgeber der Schule angekommen, denn Ehrfurcht vor dem Leben war ein bestimmendes Motiv Albert Schweitzers. Seinen Namen zu tragen, sei eine große Ehre, so Hillebrand, gleichzeitig aber auch eine Verpflichtung, in Schweitzers Namen zu wirken. „Gerade in diesen Zeiten würde er Mitmenschlichkeit einfordern und auch die Ursachen der aktuellen Völkerwanderung, nämlich Waffenlieferungen, Krieg und Ausbeutung, benennen.“ In Schweitzers Sinn seien Offenheit, Achtsamkeit, Rücksicht, Wertschätzung, Höflichkeit und Freundlichkeit Attribute, die das Zusammenleben in der Schule bestimmen sollten.

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Dieter Welker warb für die Mitgliedschaft im Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule.

Für den Förderverein der Schule sprach dessen Vorsitzender Dieter Welker. Er warb für den Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht habe, die „Schule noch ein bisschen besser zu machen, als sie schon ist“. Welker führte zahlreiche Maßnahmen auf, die der Förderverein jenseits der Mittel, die der Schulträger bereitstellt, schon realisiert habe, darunter den Spielepark auf dem Schulhof der Schillerstraße, Experimentalkästen für den naturwissenschaftlichen Unterricht oder Noten für besondere Konzerte der Schulformationen. „Dieses Liste ließe sich noch beliebig lang fortsetzen“, so Welker, der betonte: „Hier in Alsfeld, hier an dieser Schule ist es lebenswert.“ Auch diese Haltung werde mit der Arbeit des Fördervereins unterstrichen.

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Auch die Eltern und Familien der neuen Albert-Schweitzer-Schüler waren gespannt, was der erste Schultag bringt.

Danach wurde es spannend für die neuen „Fünfis“ – ihre Klassenleitungsteams nahmen sie in Empfang und liefen mit ihnen den kurzen Weg zum Mittelstufenstandort in der Schillerstraße. Dort hat nach diesem besonderen Tag für die frischgebackenen Gymnasiasten nun der Alltag begonnen – die ersten Tage von vielen Jahren, die bis zum Abitur noch vor ihnen liegen.

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Dirk und Alexandra Greifenhagen sind das Klassenleitungs-Team der Klasse 5a.

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Die Klasse 5b mit Christian Otto und Simone Zauner-Pfaff.

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Andreas Scheuermman und Katja Oechel sind das Klassenlehrer-Team der Klasse 5c.

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Roland Stoll und Antje Margolf mit ihrer neuen Klasse 5d.

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Die 5e mit Heiko Reeg – Klassenlehrerin Michaela Marin fehlte.